GE - Les Arales - 516m (09. Mai 2026)
In 24 Stunden von der Haustür zum Genfer "Gifpel" Halbzeit beim Projekt THE26!
Der Weg zum höchsten Punkt des Kantons Genf (Les Arales) war zwar geografisch einer der „tiefsten“ Höhepunkte, aber eine echte Ausdauerprüfung: Über 360 Kilometer aus eigener Muskelkraft, direkt von zu Hause in Islikon bis an die französische Grenze.
Tag 1: Charaktertest über den Schallenberg
Nachdem ich meinen Freund Manu in Winkel eingesammelt hatte, wartete ein harter erster Tag. Durch das Reusstal ging es Richtung Emmental und schliesslich über den Schallenberg nach Thun. Es war ein zäher Kampf: Ein entzündeter Schleimbeutel am Ellbogen und mässige Beine machten jeden Kilometer schwerer. Dass das Wetter im Emmental nicht nur sonnig war, machte die Fahrt nicht leichter. Doch zu zweit haben wir uns durchgebissen und das erste Etappenziel erreicht.
Die Route findest du hier.
Tag 2: Alpenpässe, Wallis und Genfersee
Nach einer kurzen Nacht zur Regeneration kehrten die guten Beine und das Kaiserwetter zurück. Die Route am zweiten Tag war ein landschaftliches Highlight: Wir kurbelten das Simmental hoch, bezwangen den Col des Mosses und rauschten hinunter ins Wallis. Von dort aus ging es flach und zügig entlang des Genfersees bis nach Les Arales, ein kleiner Weiler direkt an der Grenze. Von dort war es dann nicht mehr weit bis zu unserem Ziel. In Genf angekommen, empfing uns nach der Ruhe der Berge wieder der hektische Trubel der Stadt.
Die Route findest du hier.
Die Bilanz: 13 von 26 – Ohne Stress, aber mit Stolz
Etwas mehr als 24 Stunden nach unserem Aufbruch (inklusive Schlafpause, also "Bruttozeit") standen wir am Ziel. Über 360 Kilometer lagen hinter uns. Die Rückreise genossen wir entspannt im Zug, mit Blick auf die Strecke, die wir kurz zuvor noch aus eigener Kraft bewältigt hatten. Immer wieder wunderschön die Landschaften in der Schweiz zu genissen! 🤩
Stand jetzt: 13 Kantone sind geschafft. Ich habe keinen Stress, die restlichen 13 Höhepunkte zu erreichen – für mich zählen die Erlebnisse und die Wege, die mich quer durch die ganze Schweiz führen.
Danke an Manu für die beiden tollen Tage.